Erster Saisonsieg der Ersten gegen Wermelskirchen

Mikhail Eltsin stand zwar leicht besser, da sein Gegner bei gleicher Materialverteilung einen isolierten Bauern aufwies. Doch die Stellung befand sich trotzdem dauerhaft in der Remisbreite, was folgerichtig zu einer Punkteteilung führte. Die Partie von Frank Hammes verzeichnete auch über weite Strecken eine ausgeglichene Position. Da der Gegner auch keine Fortschritte hinsichtlich eines Gewinnes erkennen konnte, einigten sich beide Spieler hier ebenfalls folgerichtig auf ein Remis. Aller guten Dinge sind drei - so erreichte auch Heinz Rummelshaus ein Unentschieden. Dies ergab sich, weil In einem bestimmten Moment ein Dauerschach möglich war. Da sehr unklar war, ob die Position mehr hergab, entschied er sich die Partie auf diesem Wege zu beenden. Der Punktestand zwischen den Teams hielt sich somit weiterhin die Waage. Martin Zilkens stand zunächst etwas schlechter, doch sein Gegner ließ einen gefährlichen Springerzug zu, wodurch Martin einen wichtigen Bauern und damit letztlich die Partie gewann. Nun lagen wir erstmals in Führung. Auch in der Partie von  Arne Dörnbrack war die  Position für ihn  zunächst eher ungünstig. Sein als Befreiung geplanter Gegenangriff setzte den Gegner so unter Durck, dass dieser Arne am Ende noch den vollen Punkt überlassen musste.  Peter Juziak entfaltete druckvolles Spiel, und konnte schließlich eine Art „doppelte Mattdrohung“ aufstellen, so dass sein Gegner nur eine der beiden Drohungen abwehren konnte und die andere Peters Gewinn sicherte. Nun führten wir bereits mit  4,5:1,5 und unser Mannschaftssieg war damit unter Dach und Fach. Michael Glahn hatte nach dem Ende der Eröffnung eine sehr scharfe Position auf dem Brett, bei der sich eine Fesselung und ein Figurenangriff gegenseitig aufhoben. Nachdem es Michael gelungen war, die Fesselung zu neutralisieren, ergaben sich für ihn starke Angriffschancen. Nachdem der Gegner eine Figur im Glauben auf deren Rückgewinn gegeben hatte, konnte Michael eine Mattdrohung auf den gegnerischen König aufstellen, die dazu führte, dass letztlich der Materialvorsprung anstieg und Michael die Partie sicher gewinnen konnte. Tilman Schülke, der am Spitzenbrett Ralph Wilczek vertrat, übersah eine schöne taktische Wendung seines starken Gegners, leistete dann zwar noch gute Gegenwehr, musste aber im Turmendspiel schließlich doch die Waffen strecken.  Durch den Gesamtsieg von 5,5:2,5 finden wir uns aktuell auf Platz 6, also im Tabellenmittelfeld wieder und können etwas beruhigter zum nächsten Kampf nach Hochneukirch anreisen.

 

Geschrieben von Tilman Schülke