Erste remisiert nach spannendem Kampf gegen Rheinhausen

Schon nach knapp zwei Stunden Spielzeit bot Tilman Schülke in leicht besserer Stellung seinem stärkeren Gegner eine Punkteteilung an, welche dieser akzeptierte. Kurz danach musste sich unser Neuzugang Michael Glahn dem druckvollen Spiel seines Gegners beugen, so dass wir vorläufig zurücklagen. Am Spitzenbrett fand Ralph Wilczek gegen den amtierenden NRW-Meister Eugen Heinert gute Verteidigungszüge, woraus nach etwa drei Stunden ein Remis resultierte. Unser Mannschaftsführer Frank Hammes geriet im Mittelspiel in eine defensive Position und konnte sich aufgrund sehr guter Angriffszüge seines Gegners in der Folgezeit auch nicht wirklich aus dieser befreien und somit blieb ihm letztlich nur, die gegnerische Leistung mittels der Aufgabe anzuerkennen.  Erleichterung machte sich in unseren Reihen breit, als Arne Dörnbrack seine fulminante Angriffspartie zum Sieg führte und somit auf 2:3 verkürzte. Doch damit nicht genug: Armin Bier hatte im Springer-Endspiel zunächst einen Mehrbauern, ehe sein Gegner wohl aus Verzweiflung auch noch seine Figur opferte. In der Folge war der Sieg unseres Ersatzmannes nur noch Formsache –  Zwischenstand nun 3:3. Mikhail Eltsin hatte eine ausgeglichene Stellung auf dem Brett. Nachdem er die 40 Züge in 2 Stunden Bedenkzeit geschafft hatte und somit nicht mehr in Zeitnot war, einigten sich die beiden Kontrahenten auf ein Unentschieden durch Zugwiederholung. Peter Juziak stand im Turmendspiel wohl auf Verlust und hatte - wie auch die ganze Mannschaft - Glück, dass sein Gegner die Gewinnstellung nicht verwerten konnte. Denn anstatt einer 3,5:4,5-Niederlage begannen wir die Saison dadurch mit einem insgesamt leistungsgerechten 4:4-Unentschieden. Zumal die Saison ja erst begonnen hat, können wir - wie auch unsere Gegner - mit dem Ergebnis zufrieden sein, denn es ist natürlich nach wie vor alles „drin“.

Geschrieben von Tilman Schülke