Erste unterliegt OSC Rheinhausen mit 3:5

Friedrich-Karl Hebeker musste sich gegnerischen Angriffen zur Wehr setzen. Eine starke D-Linie des Gegners wurde schließlich partieentscheidend, da er dort den Druck so verstärken konnte, dass die Verteidigungsmöglichkeiten zur Neige gingen und die spätere Aufgabe zur Folge hatte. Arne Dörnbrack stand zunächst unter Druck. Der Gegner überließ ihm jedoch Angriffsmöglichkeiten, die er konsequent nutzen konnte und den Gegner in ein undeckbares Matt führte. Boris Kazanski hielt gegen einen der beiden Topscorer ( 7 von 7 möglichen Punkten) der Liga lange Zeit mit. Nachdem der Gegner geschickt in ein Endspiel mit zwei Plusbauern überleiten konnte, musste er sich jedoch geschlagen geben. Dem Gegner von Frank Hammes gelang es seine Figuren besser zu postieren und damit auch das aktivere Spiel zu erlangen. Nachdem Frank lange Zeit brauchte, um seine Figuren auch am Spiel zu beteiligen, konnte er  im Endspiel den Nachteil wieder ausgleichen und die Partie wurde mittels einer dreifachen Stellungswiederholung mit einem Remis beendet. Tilman Schülke gelang es im Laufe der Partie sich die Initiative zu sichern und positionelle Vorteile zu erreichen. Mit einer sicheren Endspielführung gelang es ihm den erreichten Vorteil sicher zu verwerten. Peter Juziak hatte alles auf aktives Spiel gesetzt und ließ dazu auch Bauernschwächen zu. Da der Gegner diese Bauernschwächen letztlich nutzte, der entscheidende Angriff aber nicht ausreichend verstärkt werden konnte, gewann am Ende der Gegner. In der Partie von Mikhail Eltsin gab es einen wilden Schlagabtausch. Mikhail hatte gut stehende Figuren und wollte mittels von Bauernopfern in die gegnerische Stellung eindringen. Der Gegner verteidigte sich jedoch sehr sicher und gab zum richtigen Zeitpunkt eine Qualität für den Gegenangriff, welcher am Ende durchschlug. Damit war dann auch bereits die Entscheidung zugunsten des OSC Rheinhausen gefallen. Ralph Wilczek hatte ebenfalls eine sehr wechselhafte Partie verlebt, in welchem der Gegner am Ende entscheidenden Materialvorteil hatte, diesen jedoch aufgrund weniger Sekunden Restbedenkzeit nicht mehr verwerten konnte, so dass hier die Einigung auf ein faires Remis erfolgte.

Geschrieben von Frank Hammes