Erste gewinnt mit 5:3 gegen SV Oberbilk

Zunächst begann alles sehr kurios. Am Spitzenbrett gab es einen sehr wechselhaften Verlauf. Nachdem der Gegner bei der Angriffsführung eine Figur einbüßt hatte, da sich eine angenommene indirekte Deckung nicht bestätigte, unterschätzte Mikhail Eltsin die taktischen Möglichkeiten dieser Stellung und musste aufgrund einer doppelten Mattdrohung aufgeben. Die Analyse zeigte allerdings, dass die Partie trotz des Figurenverlustes forciert zum Remis hätte geführt werden können.  In der Partie von Wolfgang Rößler brannte sprichwörtlich das Brett und keiner konnte genau einschätzen, wer die besseren Möglichkeiten hatte. Daher einigten sich beide Spieler letztlich auf eine sichere Punkteteilung. Eine Punkteteilung gab es schließlich auch bei Frank Hammes, nachdem sich im Verlauf der Partie eine sehr ausgeglichene Position ergeben hatte. In der Partie von Klaus Fischer sah es zunächst noch einem gegenseitigen positionellen Abtasten aus. Jedoch wechselte dies alsbald in eine Angriffspartie, bei welcher Klaus die Oberhand behalten konnte. Peter Juziak erreichte bereits nach der Eröffnung leichte Vorteile und machte es dem Gegner schwer, zu Gegenspiel zu kommen. Im Verlaufe der Partie konnte er seine Vorteile noch vergrößern und mittels eines Qualitätsopfers in die gegnerische Königsstellung den vollen Punktgewinn sicherstellen. Tilman Schülke spielte eine sehr positionell angelegte Partie und ließ dabei keine gegnerischen Angriffsmöglichkeiten zu. Angesichts des Spielverlaufes und der sicheren Position bot Tilman schließlich ein Remis, welchem der Gegner zustimmte. Bei Friedrich-Karl Hebeker sah es zu Beginn des Mittelspiels auch nach positionellen Vorteilen aus. Der Übergang in ein Damenendspiel führte aber letztlich zu Zugwiederholungen incl. Punkteilung. Nun stand es 4:3 und Arne Dörnbrack hatte sich in einer sehr wilden und verwickelten Partie einen materiellen Vorteil sichern können und diesen nach Abwehr gegnerischen Drohungen zum Sieg und 5:3-Endstand verwerten können.

Geschrieben von Frank Hammes